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Das 100-Schlepper-Programm
 
Das Demonstrationsvorhaben "Praxiseinsatz von serienmäßigen neuen rapsöltauglichen Traktoren", kurz auch "100-Schlepper-Programm" genannt, wurde ins Leben gerufen, um zu prüfen, ob der Einsatz von reinem Rapsöl sowohl unter technischen als auch ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten Diesel in der Landwirtschaft ersetzen kann.

Von April 2001 bis Oktober 2005 sind 111 Traktoren verschiedener Hersteller auf Ein- bzw. Zweitanksysteme umgerüstet worden. 7 verschiedener Umrüster haben an dem Projekt teilgenommen. Ein Umrüster verließ aufgrund technischer Probleme das Projekt, so dass die Datenerhebung auf 107 Ackerschleppern beruht. 

Ziel des Projekts war, technische Probleme aufzudecken, die bei dem Einsatz von Rapsöl entstehen können sowie diese zu dokumentieren. Da die Traktorenhersteller den Rapsölbetrieb nicht freigegeben hatten, bestand ein erhebliches technisches, und somit auch finanzielles Risiko bei den teilnehmenden Landwirten und Umrüstern.

Nach Ende des Projektes 2005 wurden 92 der 107 Traktoren weiter mit Rapsöl betrieben!

Als eines der positiven Ergebnisse des 100-Schlepper-Programms ist zu sehen, dass die BayWa Garantieversicherungen für Motorschäden anbietet. Die BayWa stellt Garantieversicherungen sowohl für Zwei-Tank-, als auch für Ein-Tank-Systeme aus.

Rapsöl-Einsatz-Optimierer (REO)
Mit REO können Sie prüfen, ob sich eine Umrüstung von Schleppern auf Rapsölbetrieb lohnt. Diesen findet man auf der Internetseite http://www.lfl.bayern.de/ilb/technik/15126/?context=/landwirtschaft/unternehmensfuehrung/wirtschaftlichkeit/ der Landesanstalt für Landwirtschaft.
 
 
 
 

Das Demonstrationsprojekt wurde über die gesamte Laufzeit von der Universität Rostock wissenschaftlich begleitet. Erfaßt wurden über den gesamten Betriebszeitraum: 

    Umrüstkonzept

    Leistung der Traktoren

    Abgasemissionen

    Betriebsstörungen

    Rapsölqualität

    Schmierölqualität

    Einsatzspektrum der Traktoren 

Nach dem Auslaufen 2005 wurde von der Uni Rostock der Bericht  "Ergebnisse des Demonstrationsvorhabens"(pdf) mit einem Überblick der gesammelten Daten vorgelegt.

 
Der eigene Kraftstoff
 

Das 100-Schlepper-Programm hatte zum Ziel,  die Verwendbarkeit von Rapsöl als Kraftstoff in der Landwirtschaft darstellen.

Mobil ohne Fossil begrüßte das Demonstrationsprojekt, da biogene Kraftstoffe eine umweltfreundliche und wirtschaftlich sinnvolle Alternative darstellen.

Unsere Landwirten können mit Raps ihren eigenen Kraftstoff anbauen, ernten, pressen und verwenden, aber auch verkaufen. 
Geld, das normalerweise an die Mineralölwirtschaft und Ölexportländer abfließt, bleibt in der regionalen Kreislaufwirtschaft. Die Landwirtschaft bekommt die Chance, unabhängig von staatlichen Zuschüssen zu werden und ist aktiv beteiligt, den Ausstoß des Klimagases CO2 zu zu verringern.

Der geerntete Raps kann als Rohstoff oder als Endprodukt, nach der Verarbeitung in Ölmühlen, verwendet und verkauft werden. Steigt der Rapsölbedarf, so profitieren davon nicht nur unsere Landwirte. Steigende Preise für den Rohstoff machen Investitionen attraktiv, Arbeitsplätze werden geschaffen. Dieser Kreislauf bedingt regional steigende Einkommen und stärkere Kaufkraft. Steuerausfälle, welche das Finanzministerium durch die Steuerbefreiung von Rapsöl und Biodiesel nennt, werden so zu 83% durch die Mehreinnahmen aus der regionalen Kreislaufwirtschaft kompensiert (IFO-Institut).

Geld, dass regional verdient wird, dient der Region.

 










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